Lösung der Outsourcing-Problematik von Versicherungen

Ursprünglich im Dezember 2017 veröffentlicht

Nachtrag zu Versicherungen im asiatisch-pazifischen Raum

Kurzfassung

Einführung

Standard Life Investments hat eine Studie zu den Trends in Auftrag gegeben, die sich auf Versicherungen im asiatisch-pazifischen Raum auswirken. Die befragten Unternehmen stellen geschätzt 60% des gesamten Versicherungsmarktes. In der zu Beginn des Jahres veröffentlichten Umfrage werden die Herausforderungen für die traditionellen Geschäftsmodelle und die Anlageauswirkungen analysiert.

Die Studie wurde in sechs Märkten im asiatisch-pazifischen Raum durchgeführt. Diese wurden so ausgewählt, dass sowohl die Marktgrösse als auch die unterschiedlichen Reifestadien der Industrie abgedeckt wurden. NMG, eine unabhängige Beraterfirma für globale Studien, führte im ersten Quartal 2017 einstündige persönliche Befragungen von 51 Führungskräften aus dem Anlagebereich durch.

Die Versicherungen im asiatisch-pazifistischen Raum verlagern ihre Anlageallokationen aufgrund von zwei Faktoren: niedrige Zinsen und Änderungen der geltenden Vorschriften. Die Umfrage ergab, dass die Versicherungen im asiatisch-pazifischen Raum offen für neue Investitionen in alternativen Anlagen und weltweiten Aktien sind. Möglicherweise fehlt ihnen aber intern die Kompetenz dafür und sie beauftragen deshalb externe Vermögensverwalter. Es kann aber auch Vorbehalte gegenüber der stärkeren Nutzung von externen Verwaltern geben.

Die Umfrage ergab echte und wahrgenommene Hürden für höhere Allokationen an externe Verwalter. Die Befragungen zeigten auch, dass externe Vermögensverwalter mehr leisten müssen, um Vertrauen aufzubauen: hohes Alpha liefern, Kenntnisse der vor Ort gültigen Vorschriften unter Beweis stellen und wertvolle Anlageinformationen bereitstellen.

Zusammenfassung

In dieser Studie werden die Hindernisse untersucht, die Versicherungen im asiatisch-pazifischen Raum aufweisen, wenn sie sich stärker in alternativen Anlagen engagieren möchten und dabei die damit verbundenen hohen Kosten selbst in Kauf nehmen oder in Betracht ziehen, einen grösseren Teil ihrer Vermögensverwaltung an externe Vermögensverwalter zu vergeben.

Welche Hürden könnten die Versicherungen im asiatisch-pazifischen Raum ihrer Meinung nach davon abhalten, externe Verwalter zu beauftragen? Wie können sich diese Verwalter im Gegenzug anpassen? Welche Lösungen und Fähigkeiten müssen sie aufweisen, um einen Mehrwert für das Geschäft der Versicherungen zu liefern?

Die Befragung der Versicherungen im asisatisch-pazifischen Raum ergab, dass Befürchtungen wegen der Performance und des Preis-Leistungs-Verhältnisses auf ihrer Liste der «wahrgenommenen» Hürden weit oben stand. Fehlende Kenntnis der Anlageklassen und der Vorschriften für Versicherungen wurden ebenfalls als Bereiche wahrgenommen, in denen die Möglichkeiten der Vermögensverwalter nicht den Ansprüchen genügten.

Es ist im Anlagebereich auch allgemein anerkannt, dass die Anforderungen an die Vermögensverwaltung bei Versicherungen spezieller und anspruchsvoller sind als bei anderen institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds. Dies liegt hauptsächlich an den komplizierten Verpflichtungen, die Versicherungen in ihren Bilanzen haben, und an dem strengen regulatorischen Umfeld, in dem sie tätig sind.

Die Entwicklung und Umsetzung effektiver Anlagelösungen für Versicherungen ist also eine grosse Herausforderung, bei der es auf die Erkennung versicherungsfreundlicher Anlageklassen und das Verständnis der regulatorischen Einschränkungen ankommt und für die anspruchsvolle operative Fähigkeiten zur Unterstützung der Lösung notwendig sind.

Versicherungen im asiatisch-pazifischen Raum sehen sich bei globalen und alternativen Anlagen schwierigen Fragen gegenüber. Sollen sie die für solche Anlagen anfallenden hohen Kosten selbst schultern oder die Vergabe grösserer Teile ihrer Vermögensverwaltung an externe Vermögensverwalter erwägen?

Versicherer möchten ihr Engagement in alternativen Anlagen erhöhen, wobei ihnen aber die interne Konpetenz zum Aufbau eines diversifizierten Portfolios mit Private Equity, Immobilien und Infrastruktur fehlt.

Gleichzeitig gibt es Hürden – echte und wahrgenommene – für die Erhöhung der Allokationen an externe Verwalter. Das Problem besteht eigentlich darin, dass Vermögensverwalter und Versicherungen anscheinend unterschiedliche Sprachen sprechen.

Vermögensverwalter mit eigener interner Versicherungskompetenz können effektiv Übersetzungen bereitstellen und Anleger sowie Versicherungsmathematiker intern und extern verbinden.

Externe Vermögensverwalter müssen sich die notwendigen Kenntnisse aneignen, um die Nuancen zu kennen, die sich auf Versicherungslösungen auswirken, um durch Beratung die bestmöglichen Ergebnisse zu ermöglichen, und die Kunden bei der optimalen Nutzung alternativer Anlagemöglichkeiten zu unterstützen.

Wie der alte Spruch schon sagt, gehören zum Tango immer zwei.

Der aktuelle Status

Die vor Kurzem von Standard Life Investments durchführte Versicherungsumfrage im asiatisch-pazifischen Raum hat ergeben, dass trotz der derzeitigen hohen Allokationen in alternativen Anlagen Versicherer kaum bereit waren, die Nutzung externer Vermögensverwalter in den nächsten drei bis fünf Jahren auszubauen. Die folgende Abbildung zeigt den Anteil der Anlagen, die Versicherungen der Region derzeit von externen Verwaltern verwalten lassen.

Die Umfrage ergab, dass nur 10% der befragten Versicherungen davon ausgehen, dass ihre Nutzung externer Verwalter für Infrastrukturanlagen steigen werden wird. 5% der Teilnehmenden planen sogar, ihre Nutzung externer Verwalter zu verringern. Hierbei handelt es sich besonders um die grösseren Versicherer, die eigene interne Teams aufbauen oder erweitern möchten. So können sie einen grösseren Teil ihrer Infrastrukturanlagen intern beziehen und verwalten.

Der Aufbau von internen Kapazitäten für eine alternative Anlagen ist aber zeitaufwendig und teuer. Ausserdem sind spezielle Kenntnisse selbst für den Zugriff auf die Investitionen und besonders für einen Mehrwert erforderlich.

Welche Hürden könnten die Versicherungen des asiatisch-pazifischen Raums ihrer Meinung nach davon abhalten, mit externen Verwaltern zu arbeiten? Wie können sich diese Verwalter im Gegenzug anpassen? Welche Lösungen und Fähigkeiten müssen sie aufweisen, um einen Mehrwert für das Geschäft der Versicherungen zu liefern?

Anteil der von externen Verwaltern verwalteten Anlagen

Zurückhaltung gegenüber externen Verwaltern

Die Befragung der Versicherungen im asisatisch-pazifischen Raum ergab, dass Befürchtungen wegen der Performance und des Preis-Leistungs-Verhältnisses auf ihrer Liste der «wahrgenommenen» Hürden sehr hoch war, wie unten in der Wortwolke dargestellt.

Fehlende Kenntnis der Anlageklassen und der Vorschriften für Versicherungen wurden auch als Bereiche herausgearbeitet, in denen die Fähigkeiten der Vermögensverwalter nicht den Anforderungen entsprachen.

Wenn Vermögensverwalter nicht in der Lage sind, klar die jeweiligen Performancebeiträge zu kommunizieren, wird die Lage noch komplizierter. Zum Beispiel konzentrierten sich externe Verwalter oft ausschliesslich auf Benchmarks der relativen Rendite und vernachlässigten die für Versicherer viel relevanteren absoluten Renditen.

Strukturelle Hürden wurden auch erkannt. Wenn es in der Versicherungsgruppe beispielsweise einen Vermögensverwalter gibt, besteht meistens ein offensichtlicher Widerwille, die Vermögenswerte extern verwalten zu lassen. Dies ist kann sogar dann der Fall sein, wenn ein externer Vermögensverwalter die Anforderungen der Versicherung eindeutig besser erfüllen kann.

Wir sind der Meinung, dass die Hürden von den Vermögensverwaltern überwunden werden können, die das spezielle Wissen erlangen, um die Anforderungen der Versicherungskunden erfüllen zu können.

Auf Versicherungen spezialisierte Vermögensverwalter mit den richtigen Kompetenzen, der nötigen Erfahrung und den erforderlichen Fähigkeiten weisen beträchtliche Möglichkeiten auf, einen Mehrwert für ihre Versicherungskunden zu erwirtschafen.

Hürden für die Nutzung externer Vermögensverwalter

Vermögensverwalter für Versicherungen werden unverzichtbar

Es ist im Anlagebereich allgemein anerkannt, dass die Anforderungen an die Vermögensverwaltung bei Versicherungen spezieller und anspruchsvoller sind als bei anderen institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds. Dies liegt hauptsächlich an den komplizierten Verpflichtungen, die Versicherungen in ihren Bilanzen aufweisen, und an dem strengen regulatorischen Umfeld, in dem sie tätig sind.

Mehrwert bei alternativen und globalen Anlagen

Wir wissen, dass die Versicherungen im asiatisch-pazifischen Raum sehr an alternativen Anlagen interessiert sind, besonders an alternativen Krediten. Alternative Kreditmärkte enthalten Werte mit längerer Laufzeit, mit deren Hilfe Versicherungen die in der Region vorherrschenden Probleme aus dem Ungleichgewicht zwischen der Laufzeit der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bewältigen können.

Alternative Kredite gelten als attraktiv, weil sie Prämien für die mangelnde Liquidität bieten, mit denen Versicherungen die sehr niedrigen (oder sogar negativen) Renditen kompensieren können, die derzeit weltweit für Staatsanleihen und risikoarmen Unternehmensanleihen verfügbar sind.

Alternative Anlagen sind sehr speziell und erfordern besondere Kenntnisse. Die meisten Vermögensverwalter und Versicherungen haben wenig oder keine praktische Erfahrung mit den Besonderheiten alternativer Anlagen.

Nehmen wir als Beispiel Kredite im Bereich Infrastruktur. Dies ist eine Art der direkten Kreditvergabe zur Finanzierung verschiedener potenzieller Projekte in Bereichen wie sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, Studentenwohnungen, Strassen, Bahninfrastruktur, Brücken, erneuerbarer Energie wie Windparks und Sonnenenergie oder Landwirtschaft. Mit diesen Projekten sind jeweils sehr unterschiedliche Risiken verbunden.

Die meisten Vermögensverwalter und Versicherungen haben nur wenig Erfahrung auch mit den einfachsten Arten von direkter Kreditvergabe wie z.B. privaten Hypothekendarlehen, ganz abgesehen von speziellen Anlageklassen. Die grösste Kompetenz bestand traditionell im Banksektor. Jetzt ziehen sich die Banken aus dieser Art von Darlehensvergabe jedoch zurück, da sie die Risiken in ihren Bilanzen abbauen.

Vermögensverwalter, die auf Alternativanlagen spezialisiert sind, haben daher Teams kompetenter Fachkräfte aufgebaut, die hauptsächlich aus dem Banksektor stammen. Diese Mitarbeiter haben ein grosses Fachwissen innerhalb des Sektors und viele Jahre Erfahrung. Sie verstehen auch die Fehler der Vergangenheit und haben genaue Kenntnisse der vielen Problemfelder.

Bei Investitionen in alternativen Anlagen und besonders im Ausland können Versicherungen viel gewinnen, wenn sie mt Vermögensverwaltern arbeiten, die eine tatsächliche Erfahrung mitbringen, sowohl um Vermögenswerte mit attraktiven Prämien für mangelnde Liquidität zu finden als auch um das Risiko von Komplikationen zu minimieren.

Für alle Versicherungen ausser den ganz grossen hat sich der Aufbau eines hausinternen Teams als viel zu teuer erwiesen, was vor allem auch daran liegt, dass es zu wenige Bankexperten mit den entsprechenden Kenntnissen gibt.

Bei globalen Investitionen fehlen den meisten Versicherungen die Ressourcen für Anlageexperten vor Ort in jedem Markt und für jede für sie interessante Anlageklasse. Deshalb fällt es ihnen schwer, attraktive Anlagemöglichkeiten in diesen Märkten zu erkennen und zu nutzen. Vermögensverwalter, die in einem bestimmten Markt zuhause sind oder eine stärkere globale Präsenz aufweisen, sind besser geeignet, einen Mehrwert und Support zu erbringen.

«Der Aufbau eines internen Teams hat sich als zu
teuer erwiesen» Dr. Bruce Porteous, FFA, FIAI

Risikomessung

Versicherungen neigen dazu, Risiken entsprechend der Bewertung ihrer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten unter verschiedenen Stressbedingungen einzuschätzen, die normalerweise mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,5% kalibriert werden. Ausserdem werden diese Marktwerte oft mit speziellen versicherungsmathematischen Modellen geschätzt.

Diese Vorgehensweise ist normalerweise auf Vorschriften zurückzuführen und entspricht den eigenen internen Modellierungsmethoden der Versicherer für das ökonomische Kapital. Sie unterscheidet sich von den Methoden, die Vermögensverwalter und Banken zur Risikoeinschätzung einsetzen, bei der oft wesentlich einfachere VaR-Modellierung zum Einsatz kommt.

Versicherungen sind interessiert an externen Vermögensverwaltern mit praktischer Erfahrung bei der Einschätzung der Basismarktwerte für schwer zu bewertende illiquide Anlagewerte wie Infrastrukturkredite. Diese Verwalter sollen auch in der Lage sein, Basiswerte Stresstests zu unterziehen, die mit den Methoden der Versicherungen kompatibel sind.

Dies gilt besonders dann, wenn Vermögensverwalter folgende Fähigkeiten haben:

  • Durchführen der Berechnungen, die bedarfsgerecht und für Versicherungen und ihre Aufsichtsbehörden akzeptabel sind
  • Gutes Verständnis der Prinzipien und Fachbegriffe, die für diese brachenspezifischen Versicherungsmethoden verwendet werden.

Externe Verwalter, die verstehen, wie Versicherungsunternehmen Risiken bewerten und steuern, ohne von ihren Kunden entsprechend «eingewiesen» werden zu müssen, können für Versicherungen einen grossen Beitrag bei der Entwicklung und Implementierung von risikoeffizienten Lösungen leisten.

Kreditratings

Für alternative Kredite gibt es normalerweise kein öffentlich verfügbares Kreditrating. Zuverlässige private Ratings sind für Versicherungen sehr hilfreich, besonders für kleine bis mittelgrosse Firmen, die vielleicht keine eigenen internen Kreditratings erstellen und daher bei der Risikoeinschätzung auf diese Ratings angewiesen sind.

Die von Vermögensverwaltern verwendeten internen Rating-Methoden müssen aber speziell für die Versicherungsbranche angepasst werden, um die sehr hohen Anforderungen der Versicherungsaufsicht zu erfüllen. Zum Beispiel sind die Anforderungen an die Dokumentation und die Nachweise der Objektivität des Ratingverfahrens und seiner Wiederholbarkeit bei Versicherungen streng.

Vermögensverwalter, die in den Aufbau interner Kreditrating-Abläufe investieren, die speziell auf die Anforderungen von Versicherungen und ihre Kontrolleure abgestimmt sind, sind gut dafür geeignet, Versicherungskunden bei ihren Risikobewertungen dieser spezielleren Anlagekategorien zu unterstützen.

Berichtswesen

Auch wenn es um die genauen Anforderungen an Anlagedaten und Risikoberichte geht, haben Vermögensverwalter viele Möglichkeiten, ihre Versicherungskunden zu unterstützen.

In Europa hat sich bei Vermögensverwaltern beispielsweise etabliert, Versicherungskunden am 5. Werktag jeden Monats komplette Look-Through-Daten zur Verfügung zu stellen. Anders wäre es für Versicherungen unmöglich, ihre Risikokapitalmodelle abzuschliessen und ihre Meldepflichten rechtzeitig zu erfüllen. Ausserdem werden die Anforderungen an die Geschwindigkeit solcher Meldungen immer höher, da Versicherungen durch den technischen Fortschritt Risikomanagement ihrer Bilanzen in Echtzeit ermöglicht wird.

Die Fähigkeit, Versicherungen die benötigten Anlagedaten zur Verfügung zu stellen, erfordert hohe Investitionen in Datenmanagementprozesse und -fähigkeiten. Wir sind der Meinung, dass dies längerfristig für Vermögensverwalter und ihre Versicherungskunden grosse Vorteile bringen wird. Durch schnellere und präzisere Daten erhalten Versicherungen Vorteile beim Risiko- und Kapitalmanagement unter immer schwierigeren Wettbewerbsbedingungen.

Hilfe bei aufsichtsrechtlichen Vorschriften und der Rechnungslegung

In der Umfrage wurden Vorschriftsänderungen als zentraler Faktor für die Anlageallokationen von Versicherungen und ihre Entscheidungsfindung erkannt. Riskobasierte Solvenzregelungen werden im asiatisch-pazifischen Raum eingeführt und die Rechnungslegungsvorschriften werden weltweit immer marktbasierter.

Wenn Versicherungen in Zukunft Anlageentscheidungen treffen, müssen sie sich der Kapitalauswirkungen dieser Entscheidungen bewusst sein und einschätzen können, wie sich diese Anlagen auf die Gewinnvolatilität ihres Geschäfts auswirken. Dies sind sehr komplexe Berechnungen. Versicherungen können effektive Anlageentscheidungen nur treffen, wenn sie mit einem Vermögensverwalter arbeiten, der diese Probleme versteht und mit ihnen umgehen kann.

Um die regulatorischen Bedürfnisse von Versicherungskunden zu erfüllen, brauchen Vermögensverwalter spezialisierte Teams von Versicherungsexperten und -mathematikern, die diese komplizierten Sachverhalte verstehen und dabei helfen können, Vorschriftsänderungen problemlos umzusetzen.

Die Anlageteams der Versicherer kooperieren sehr viel enger mit ihren Kollegen aus der Versicherungsmathematik, was für die Mitarbeiter der Versicherung und die der Vermögensverwalter gilt. Diese versicherungsmathematische Kompetenz ist eine sehr wertvolle Zusatzleistung, die Vermögensverwalter ihren Versicherungskunden bieten können, um besser auf die immer häufigeren Änderungen der weltweiten Vorschriften und ihre höhere Komplexität reagieren zu können.

Effektive Lösungen

Die Gestaltung und Umsetzung effektiver Anlagelösungen für Versicherungen ist also eine grosse Herausforderung, bei der es auf die Beschaffung versicherungsfreundlicher Anlageklassen, das Verständnis der regulatorischen Einschränkungen und die anspruchsvollen operativen Möglichkeiten ankommt, die zur Unterstützung der Lösung notwendig sind.

Normalerweise sind effektive Versicherungslösungen nur möglich, wenn alle Faktoren verstanden werden, zum Beispiel: Prüfung der Eignung von Anlagen, Marktbewertung, Abgleich von Anlagen und Verbindlichkeiten, Kapitaleffizienz, Informationen zu Vorschriften, Performance und Gebühren.

Vermögensverwalter, denen die notwendigen Fähigkeiten und Möglichkeiten fehlen oder die zum Aufbau dieser Kompetenzen erforderliche Investitionen nicht leisten können, werden kaum in der Lage sein, ihre aktuellen oder potenziellen Versicherungskunden angemessen zu unterstützen oder ihnen innovative Versicherungsösungen anzubieten.

Vermögensverwalter, die in die Entwicklung und Aneignung der erforderlichen Kenntnisse und Möglichkeiten investiert haben, sind gut positioniert, Versicherer im asiatisch-pazifischen Raum und anderswo zu unterstützen.

So können Versicherungen die Anforderungen ihrer eigenen Kunden und Anspruchsgruppen zu erfüllen.

Risikohinweis
Risikohinweis - Der Kapitalwert von Anlagen und die durch die Investitionen erzielten Erträge können sowohl steigen als auch fallen. Möglicherweise erhält ein Anleger nicht den vollen Betrag seiner Investition zurück.